Extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT)

Radiale Stosswellentherapie

Die radiale Stosswellentherapie ist eine effektive und risikoarme Methode zur Behandlung von Kalkschulter, Fersensporn, Tennisellbogen oder Rückenschmerzen.

Fokussierte Stosswellentherapie

Fokussierte Stosswellentherapie ist eine Spezialform von Stosswellentherapie. Dabei werden die Stosswellen piezoelektrisch erzeugt und punktgenau konzentriert. Die fokussierte Stosswellentherapie entfaltet ihre Wirkung in der Tiefe des Gewebes, wodurch im Vergleich zur radialen Stosswellentherapie mehr Indikationen behandelt werden können.

Wir sind mit einem Gerät für radiale und fokussierte Stosswellentherapie ausgestattet. Wir behandeln die betroffene Stelle lokal mit einem Hightech-Gerät von Storz Medical ( DUOLITH SD 1 Tower >>ultra<< ).

Wir sind nun auf Storz Medical Website https://www.eswt.info gelistet.

Hier der Link zu unsere Eintragung:    
https://www.eswt.info/de/component/sobipro/?sid=498:arztpraxis-dr-med- t-rauf-ag

 

Stosswellentherapie wird angewandt bei:

Fersensporn

Golfer-Ellenbogen

Tennis-Ellenbogen

Patellaspitzensyndrom

Sehnenansatz-Schmerzen

Kalkschulter

Muskel-Zerrungen

Triggerpunkte

Achillessehnen-Reizung

Doch es gibt eine Alternative: Mit der radialen Stosswellentherapie bieten wir eine effektive und gleichzeitig risikoarme Behandlungsmethode – ohne Narkose, ohne Nebenwirkungen.

Denn die gebündelten Stosswellen verbessern das Hautbild markant, weshalb sie auch bei Cellulite erfolgreich angewendet werden. In der Regel bringt bereits die erste Sitzung eine deutliche Linderung, durchschnittlich sind lediglich sechs Sitzungen notwendig – und das bei einer hohen Heilungschance von bis zu 85 Prozent.

Bei der radialen Stosswellentherapie werden energiereiche und hörbare Schallwellen ausserhalb des Körpers mechanisch erzeugt und mit einem Applikator auf die Haut aufgelegt.

Die Wellen dringen maximal drei Zentimeter ins Gewebe ein und breiten sich dort kugelförmig (radiär) aus. Dabei entstehen mikroskopisch kleine Gewebeverletzungen, die den Stoffwechsel und die Durchblutung ankurbeln.

Durch die vergrösserten Poren strömen entzündungshemmende unheilungsfördernde Stoffe nach aussen und leiten den Heilungsprozess ein.

Dass die Stosswellentherapie als Alternative zu Operationen breit anerkannt wird, ist einem Zufall zu verdanken. Denn ursprünglich wurde die Behandlung nur bei Nierensteinen angewendet. Die Schallwellen zertrümmern die Nierensteine, die kleinen Teilchen werden mit dem Urin ausgeschieden – dieses Verfahren ist seit Anfang der 1980er-Jahre Standard. Rund zehn Jahre später untersuchte man, ob die Wellen bei der Nierensteinbehandlung die umliegenden Beckenknochen negativ verändert hatten, wie befürchtet worden war.

Das Resultat sorgte für Verblüffung: Das Gegenteil war der Fall! Sie schienen die Heilung beschädigter Knochen  sogar zu fördern. Daraufhin wurde die Stosswellentherapie erstmals bei Knochenbrüchen getestet, wobei sich die Schmerzen bei den Patienten sofort verringerten. Heute sind die energiereichen Wellen aus der Schmerztherapie nicht mehr wegzudenken.

Obwohl die radiale Stosswellentherapie als junge Methode gilt, liegen bereits zahlreiche klinische Studien vor. Sie alle belegen eine hohe Erfolgsquote (60 bis 85 Prozent) und das Fehlen klinisch relevanter Nebenwirkungen. Bevor man sich also auf den Operationstisch legt oder Cortison nimmt, ist diese schonende und doch wirksame Therapie einen Versuch wert.

Kosten: Trotz der wissenschaftlich belegten Evidenz wird diese Therapie noch nicht als Pflichtleistung der Krankenkassen anerkannt.

 

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